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Grösser ist nicht optimal

Warum?
Bruno Knellwolf

Warum lohnt es sich, Wolkenkratzer zu bauen? Zum einen, um etwas Historisches in die Welt zu setzen und zum anderen, um Land zu sparen. Denn auf einer kleinen Grundfläche können in einem Hochhaus so viele Menschen leben wie in einem Dorf. 2014 wurden gemäss dem «Credit Suisse Bulletin» weltweit 97 Wolkenkratzer mit über 200 Metern Höhe fertiggestellt, ein Rekord. Allerdings strebt der Mensch nicht erst seit kurzem in die Höhe. Im ausgehenden 19. Jahrhundert kamen die ersten Wolkenkratzer in Chicago und New York auf. Sie waren Ausdruck des hohen Wertes von Grund und Boden, und deshalb sind Städte mit den höchsten Immobilienpreisen historisch die Orte mit der grössten Konzentration von Türmen: neben den genannten in den USA auch Hongkong und Schanghai.

Möglich wurden Wolkenkratzer erst mit der Entwicklung der Baukunst. Umso höher, desto mehr Menschen können darin leben. Allerdings ist höher nicht immer billiger. Mit der Höhe wird der Bau teurer. Das Gewicht steigt, das die unteren Stockwerke tragen müssen, wie auch die Windbelastung, weshalb die Konstruktion des Wolkenkratzers teurer wird. Auch die Kosten für Fassade und Haustechnik steigen in einem 500-stöckigen Haus extrem an. Das Optimum liegt deshalb bei 50 bis 80 Stockwerken. Danach nehmen die Quadratmeterkosten wieder zu.

Bruno Knellwolf

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