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Graf Yoster kommt zurück

Vor fünfzig Jahren war er ein Strassenfeger. Jetzt kehrt Graf Yoster auf den Bildschirm zurück.

«Graf Yoster» hat Fernsehgeschichte geschrieben. Der vom Basler Lukas Ammann gespiel- te Detektiv mit Adelstitel war einer der ersten deutschen TV-Ermittler – und erreichte Kultstatus. Der Bayerische Rundfunk (BR) holt die Serie nun aus dem Archiv. Von diesem Samstag an werden im BR-Fernsehen die ersten 36 Folgen gezeigt, die vor 50 Jahren zum ersten Mal über den Bildschirm flimmerten, und zwar jeweils ab 23.30 Uhr. Die Bayern würdigen damit auch Lukas Ammann, der heute 104 Jahre alt ist und in München lebt.

Schon die Einstiegsszene ruft Erinnerungen hervor: Chauffeur Johann fährt im schwarzen Rolls-Royce vor das Schloss und holt Graf Yoster ab. Dieser löst elegant gekleidet, vornehm und mit ausgezeichneten Manieren, knifflige Kriminalfälle im In- und Ausland. «Graf Yoster gibt sich die Ehre» lief von 1967 bis 1976. Gedreht wurden 76 Folgen – die ersten 24 Episoden noch schwarz-weiss, dann in Farbe. «Die Serie war ein Strassenfeger», erinnerte sich Lukas Ammann später.

Er spielte von der ersten bis zur letzten Episode den Serien-Adeligen und bildete mit Wolfgang Völz (heute 86) ein einzigartiges Duo, verkörperte einen aristokratischen Amateurdetektiv und Krimiautor. Völz war der Chauffeur und Diener mit krimineller Vergangenheit. «Die Serie hat heute eine grosse Fangemeinde», sagt eine Sprecherin. Sie war Wegbereiterin vieler moderner Krimiformate.

Jürgen Ruf (DPA)

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