Goldregen

«Der Regen gestern war Gold wert», sagt Hanspeter Schumacher, Leiter des Botanischen Gartens in St. Gallen. Denn bereits vor der aktuellen Hitzewelle waren die Böden in der Ostschweiz sehr trocken. «Alles ist jetzt nochmals richtig benetzt worden», sagt Schumacher.

Merken
Drucken
Teilen

«Der Regen gestern war Gold wert», sagt Hanspeter Schumacher, Leiter des Botanischen Gartens in St. Gallen. Denn bereits vor der aktuellen Hitzewelle waren die Böden in der Ostschweiz sehr trocken. «Alles ist jetzt nochmals richtig benetzt worden», sagt Schumacher. Allerdings müssten wohl doch bald die Wasserschläuche ausgerollt werden. Viel anhaben werde die Hitze den Pflanzen nicht. Ein Augenmerk sei aber auf Topfpflanzen und Pflanzen unter Vordächern zu richten. Werden diese nicht gewässert, trockneten sie schnell aus und hätten danach Schäden. Stress erhalten auch Pflanzen, die am falschen Ort stehen. Beispielsweise wenn ein Farn, eine Waldpflanze, an die pralle Sonne gestellt wird. Richtig plaziert, weiss sich die Pflanze zu helfen: mit behaarten oder bereiften Blättern, mit kleinen oder ledrigen Blättern. Sukkulenten schliessen ihre Spaltöffnungen und machen diese erst nachts wieder auf, um Wasser zu sparen. (Kn.)