Götterbaum verbreitet sich

Der aus China stammende Götterbaum ist in der Schweiz nicht gern gesehen, weil er einheimische Bäume verdrängt. Eine neue Verbreitungskarte zeigt, dass er nicht mehr nur in der Südschweiz, sondern auch in Wäldern nördlich der Alpen vorkommt.

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Der aus China stammende Götterbaum ist in der Schweiz nicht gern gesehen, weil er einheimische Bäume verdrängt. Eine neue Verbreitungskarte zeigt, dass er nicht mehr nur in der Südschweiz, sondern auch in Wäldern nördlich der Alpen vorkommt. Bis vor wenigen Jahren war er ausschliesslich in Siedlungsräumen vertreten. Ursprünglich wurde der Baum nämlich in Städten und Gärten gepflanzt, wegen seiner Salz- und Trockenheitstoleranz. Dann verwilderte er. Forscher ärgern sich. Menschen, die gerne Bäume umarmen, erfreuen sich wohl – erst recht am Namen des Gewächses. (dbu)