GEWINNERIN: Adele räumt Grammys ab

Die britische Popsängerin Adele hat an der diesjährigen Grammy- Verleihung fünf Preise gewonnen. Darunter jenen für das «Album des Jahres».

Drucken
Teilen

Bereits vor der Show in Los Angeles waren Adele zwei Preise zugesprochen worden: Für die beste Pop Solo Performance und das beste Pop Vocal Album. Nach der Preisverleihung waren fünf Auszeichnungen dazugekommen. Damit hat die britische Musikerin bereits 15 Grammys in ihrer Karriere erhalten. Für ihren Song «Hello» wurde die 28-Jährige in den Hauptkategorien «Aufnahme des Jahres» und «Lied des Jahres» ausgezeichnet. In ihrer Dankesrede würdigte Adele unter Tränen ihre Konkurrentin, R&B-Sängerin Beyoncé. «Die Künstlerin meines Lebens ist Beyoncé», sagte sie. «Das ‹Lemonade›- Album ist so monumental.»

Beyoncé gewann aber nur zwei Awards: «Lemonade» wurde als bestes Urban Contemporary Album ausgezeichnet, «Formation» als bestes Musikvideo. Sie kommt nun auf insgesamt 22 Grammys, drei davon mit ihrer früheren Band Destiny’s Child. Der vor mehr als einem Jahr gestorbene David Bowie wurde für sein letztes Studioalbum «Blackstar» in fünf Kategorien ausgezeichnet. Er gewann posthum Grammys in kleineren Kategorien: für die beste Rockperformance, den besten Rocksong, das beste Alternative Music Album, die besten die Aufnahme begleitenden Verpackung und Booklet sowie für das technisch am besten ausgeführte Album. Bowie starb am 10. Januar 2016, zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag und der Veröffentlichung von «Blackstar».

Aus Schweizer Sicht gab es einen Erfolg mit dem Grammy-Gewinn des Albums «Presidential Suite: Eight Variations on Freedom» in der Kategorie Best Large Jazz Ensemble Album. Beim Album der Ted Nash Big Band wirkte der schweizerisch-liechtensteinische Produzent Al Walser nach eigenen Angaben als Produzent mit.

Bei der von Late-Night-Talker James Corden moderierten 59. Auflage der Grammys wurden Preise in mehr als 80 Kategorien vergeben. (sda)