Gesündere Briten zur Römerzeit

Die Briten haben zu Zeiten des Römischen Reiches weniger häufig mit Zahnfleischentzündungen zu kämpfen gehabt als heutzutage. «Wir waren von der Entdeckung sehr überrascht», sagte Francis Hughes, der Autor einer gestern veröffentlichten Studie.

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Die Briten haben zu Zeiten des Römischen Reiches weniger häufig mit Zahnfleischentzündungen zu kämpfen gehabt als heutzutage. «Wir waren von der Entdeckung sehr überrascht», sagte Francis Hughes, der Autor einer gestern veröffentlichten Studie. Er hatte rund 300 Schädel aus dem Zeitraum 200 bis 400 nach Christus aus einer Grabstätte im Südwesten Englands untersucht. Lediglich fünf Prozent wiesen Zeichen von Parodontose auf. Heute liegt der Anteil bei 15 bis 30 Prozent. Allerdings wiesen die historischen Schädel häufig Karies sowie eine starke Zahnabnutzung auf. Der Untersuchung zufolge können Faktoren wie Rauchen oder Krankheiten wie Diabetes schwere Formen chronischer Parodontose hervorrufen. (sda)

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