Gesprächig schlafen

Viele Reisende bekommen im Flugzeug kaum ein Auge zu: In der Maschine hoch über den Wolken ist es ungemütlich kalt, der Sitznachbar schnarcht, man erschrickt jedesmal, wenn einem der Kopf auf die Brust sackt und der Tag-Nacht-Rhythmus ist völlig durcheinander.

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Bild: JOSH SAWYER

Bild: JOSH SAWYER

Viele Reisende bekommen im Flugzeug kaum ein Auge zu: In der Maschine hoch über den Wolken ist es ungemütlich kalt, der Sitznachbar schnarcht, man erschrickt jedesmal, wenn einem der Kopf auf die Brust sackt und der Tag-Nacht-Rhythmus ist völlig durcheinander. Wer also gut ausgeruht ankommen will, rüstet sich mit Decke, Oropax und Nackenrolle aus und schützt sich mit einer Schlafmaske vor Lichteinflüssen. Doch all diese Bemühungen nützen letztlich nichts, wenn man von der Flugbegleitung dann doch wieder geweckt wird. Denn woher soll diese wissen, ob der Schlafende vom Gratis-Snack profitieren will oder nicht? Die Whiteboard-Schlafmaske sagt es ihr. Auf die Aussenseite dieser Maske können nämlich Mitteilungen geschrieben werden: «Habe keinen Hunger – Bitte nicht stören!» Diese Maske ist natürlich nicht nur für Flugzeugpassagiere. Wer sein Mittagsschläfchen im Zug hält, kann zum Beispiel «Bitte in Gossau wecken!» auf die Maske schreiben. Nützlich ist die Whiteboard-Schlafmaske auch für Paare mit unterschiedlichen Arbeitszeiten: «Weck mich, wenn du nach Hause kommst», «Bitte lass die Katze noch raus» oder «Muss morgen erst um 9 Uhr aufstehen» wären hier mögliche Nachrichten. Die Maske kann man reinigen und mit neuen Botschaften beschriften. So spart man an langweiligen Post-it-Zetteln und schläft äusserst kommunikativ. (vep)

Die Whiteboard–Schlafmaske kann man auf www.bestsleepingmask.com für etwa 22 Franken, Ohrstöpsel inklusive, erstehen.