Generation vielleicht

Der Generation Y stehen alle Möglichkeiten offen, doch die unter 35-Jährigen wollen sich partout nicht entscheiden, weil sie glauben, dass man alles haben kann.

Katja Fischer De Santi
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Arbeit und Freizeit fliessen bei der Generation Y nahtlos ineinander – und das finden sie gut so. (Bild: fotolia)

Arbeit und Freizeit fliessen bei der Generation Y nahtlos ineinander – und das finden sie gut so. (Bild: fotolia)

Die knallbunten 90er-Jahre waren ihre Kindheit, der Tod von Lady Di das tragische Ereignis ihrer Jugendjahre, das Internet ihr liebstes neues Spielzeug. Heute sind die zwischen 1980 und 1995 Geborenen erwachsen – doch auf die klassische Karriere scheint die wohlbehütete sogenannte Generation Y gerade gar keine Lust zu haben. Zwar wollen sie arbeiten, aber anders als ihre Eltern.

Y wird im Englischen ausgesprochen wie why, das englische Wort für warum. Und tatsächlich hinterfragt die Generation Y so ziemlich alles: Muss das Unternehmen der Umwelt schaden? Ist das, was der Chef sagt, immer richtig und gut für alle? Und: Warum sollten Familie und Karriere nicht vereinbar sein? Die Generation Y ist auch die Generation «Warum nicht?» Sie wollen sich nicht entscheiden zwischen Karriere, Freunden und Familie, sie wollen alles – und es sieht so aus, als würden sie das auch kriegen.

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