Gekühlte Patienten

Auch in der Schweiz arbeiten Rettungsdienste und Spitäler nach den ILCOR-Richtlinien. «Die therapeutische Hypothermie ist vielerorts zum Standard geworden. Vor der Einlieferung in das Spital werden die Patienten bewusst nicht vor dem Auskühlen geschützt.

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Auch in der Schweiz arbeiten Rettungsdienste und Spitäler nach den ILCOR-Richtlinien. «Die therapeutische Hypothermie ist vielerorts zum Standard geworden. Vor der Einlieferung in das Spital werden die Patienten bewusst nicht vor dem Auskühlen geschützt. Dies führt bereits zu einer durchschnittlichen Temperaturabnahme von etwas mehr als 2 Grad», erklärt Anselmi Luciano, Präsident der Schweizer Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin. «Einige Rettungsdienste führen auch eine aktive Abkühlung durch. Bei der Ankunft im Spital wird die Hypothermie dann mehrheitlich eingesetzt.» Für Laienhelfer gilt: Höchste Priorität hat die Benachrichtigung des Rettungsteams und die Herzdruckmassage. Um den richtigen Rhythmus zu finden, hilft es, an Hits wie «Stayin' Alive» oder «Dancing Queen» zu denken. (J. I.)