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«Für Jürg Jegge gilt die Unschuldsvermutung»

Und das noch

Als der Pädagoge Jürg Jegge des sexuellen Missbrauchs Jugendlicher beschuldigt wurde, schwiegen die Staatssender tagelang, während die Zeitungen voll davon waren. Erst als Jegge selber Stellung nahm – und alles zugab – durfte sein Fall auch hier öffentlich gemacht werden. Am Donnerstag nun war Hausdurchsuchung bei ihm, worüber «10 vor 10» dann doch berichten mochte. Der Beitrag endete mit Arthur Honeggers Satz: «Im Übrigen gilt für Jürg Jegge die Unschuldsvermutung.» Worauf sich der denkende Fernsehzuschauer fragte: Wie soll jemand noch unschuldig sein, der doch seine Schuld zugegeben hat? Vielleicht kann man ihn nicht mehr belangen, aber schuldig ist und bleibt er. (R. A.)

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