Frauenfelder Lehrer lernen vom israelischen Experten

Haim Omer ist 1949 in Brasilien zur Welt gekommen als Sohn jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebt hatten. Als 18-Jähriger wanderte er nach Israel aus, wo er seither lebt. Als Offizier und Psychologe entwickelte er eine Behandlungsmethode für kriegstraumatisierte Soldaten.

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Haim Omer ist 1949 in Brasilien zur Welt gekommen als Sohn jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebt hatten. Als 18-Jähriger wanderte er nach Israel aus, wo er seither lebt. Als Offizier und Psychologe entwickelte er eine Behandlungsmethode für kriegstraumatisierte Soldaten. Später begann er mit dem Coaching von Eltern, die sich von ihren Kindern hoffnungslos überfordert und gar bedroht fühlten. Er ist Professor an der Universität Tel Aviv und Gründer des New Authority Centers in Israel.

Die Frauenfelder Schulen konnten Haim Omer als Gastreferenten für ihre morgige Bildungstagung gewinnen. Franziska Stöckli, Klassenlehrerin der Frauenfelder Time-out-Klasse, beschäftigt sich seit längerm mit Omers Konzept. Nun soll der Ansatz «Stärke statt Macht», der auf Präsenz und Beziehung setzt, an der ganzen Schule Frauenfeld Fuss fassen. Dass Frauenfeld damit die Nase im Wind hat, zeigt das grosse Interesse an der (geschlossenen) Veranstaltung auch von ausserhalb. (kaf)