Fleuron

Manche Wirte meinen es besonders gut mit der Information auf ihren Speisekarten – und schreiben dann etwa, dass es zur Spargelsuppe Blätterteig-Fleurons gebe. Das ist wie ein weisser Schimmel, denn Fleurons sind immer aus Blätterteig – zumindest in der Küche.

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Manche Wirte meinen es besonders gut mit der Information auf ihren Speisekarten – und schreiben dann etwa, dass es zur Spargelsuppe Blätterteig-Fleurons gebe. Das ist wie ein weisser Schimmel, denn Fleurons sind immer aus Blätterteig – zumindest in der Küche. Bekannt ist der Begriff Fleuron jedoch auch in der Buchmalerei oder der Heraldik. Er leitet sich vom französischen fleur (Blume) und dem Verb fleurir (blühen, mit Blumen schmücken) ab und bezeichnet eine Verzierung aus Blumenformen. Auch die Fleurons der Küche sind Verzierungen. Die kleinen Blätterteiggebäcke schmücken Suppen, Salate, Fischgerichte und allerlei mehr. Die Blumenform ist dabei nicht zwingend. Meist sind es Halbmonde und Dreiecksformen, je nach Saison, Anlass oder Gericht aber auch Sterne, Herzchen oder Fische. (Hn.)

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