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Fleischeslust

Wer sich in der Halle 9.0 hinter Ständen mit Matratzen und Betten in die Beiz der Genossenschaft Metzgermeister St. Gallen setzt, sucht kein Vegi-Menu. Der Name ist Programm. Ein grosser, glasiger Drehgrill bietet Fleischliebhabern Ausblick darauf, was einen erwartet.

Wer sich in der Halle 9.0 hinter Ständen mit Matratzen und Betten in die Beiz der Genossenschaft Metzgermeister St. Gallen setzt, sucht kein Vegi-Menu. Der Name ist Programm. Ein grosser, glasiger Drehgrill bietet Fleischliebhabern Ausblick darauf, was einen erwartet. Der Primeur hier heisst «Metzgerteller»: Rib Eye (Rindsrücken), Kalbsbrust und Schinken mit Bürli (Fr. 26.–) oder mit Kartoffelgratin (Fr. 30.–). Auf dem Tisch steht der Fleischteller fast schneller als das dazu bestellte Getränk. Die Fleischstücke sind saftig, das Rib Eye schön rosa, der Gratin rahmig und nicht zu trocken. Serviert wird ohne Sosse, was persönlich gut so war. Wer was «zum Tunken» braucht, darf es sagen. Das Gegenüber bestellt «Hackbraten nach St. Galler Metzgerart mit Härdöpfelstock» (Fr. 18.–); es sei eher ein Brät- denn ein Hackbraten, so die Kritik. Mit am Tisch ein Paar aus Zug. Sie geniesst die Bratwurst mit Bürli, er die Appenzeller Siedwurst mit Bürli (je Fr. 11.–). «Schön würzig» sagt er – und greift zur Senftube, die auf dem Tisch liegt. Unzufrieden ist das Paar im vollen Restaurant mit dem hohen Lärmpegel – sie kämen aber trotzdem jedes Jahr in dieses Olma-Lokal. (as)

Atmosphäre: Deftigkeitsfaktor: Lärmpegel: Preis/Leistung:

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