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Festspiele 2018: Drei Perlen und die «Carmen»

Bregenz Zwar haben sie im vergangenen Sommer reichlich Bekanntschaft mit dem Wasser des Bodensees gemacht, in dem sie jeweils ihr Ende fanden. Dennoch kehren die drei Carmen-Darstellerinnen zur Wiederaufnahme von Georges Bizets Erfolgsoper auf die Bregenzer Seebühne zurück. Am 19.Juli startet dort die Saison, wegen der Nachfrage nach Karten um zwei Vorstellungen verlängert.

Am Abend zuvor hat im Festspielhaus die Oper «Beatrice Cenci» von Berthold Goldschmidt Premiere, ihr zu Ehren fand die Präsentation der Bregenzer Festspiele 2018 auf deren Bühne statt. Das auf einer realen Begebenheit beruhende Drama aus der Renaissance steht mit seinem «fast glühenden Stoff musikalisch in der Tradition der grossen romantischen Oper», sagt Intendantin Elisabeth Sobotka. Den «Cenci»-Regisseur Johannes Erath hat dies zu einer Reise nach Rom animiert, um sich die Originalschauplätze anzuschauen.

Mit noch grösserer Spannung kann man der Oper «Das Jagdgewehr» von Thomas Larcher entgegensehen – weil dieses Auftragswerk der Festspiele auf dem «denkbar undramatischsten Stoff» (Regisseur Karl Markovics) in Form einer Erzählung des Japaners Yasushi Inoue aufbaut.

Eine dritte Perle im wie stets reichhaltigen Programm: Nach der «Staatsoperette» im vergangenen Jahr beschäftigt sich der Puppenspieler Nikolaus Habjan diesmal in einem Stück von Paulus Hochgatterer mit dem Dirigenten Karl Böhm, der 1980 die Festspiele eröffnet hat – und in den Dreissigerjahren gern jene Lücke füllte, die die Juden hatten hinterlassen müssen. (R.A.)

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