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FAMILIENTHEATER: Bei jedem Wetter, wie es sich für Biber gehört

Der Biber ist keine feige Ratte, wie Bauer Krummenacher behauptet. Der junge Biber braucht ein neues Revier – warum, zeigt ein tierisches Open-Air-Stück im Murg-Auen-Park in Frauenfeld.
«Mir säit me Biber the Kid»: Giuseppe Spina und Rahel Wohlgensinger am Original-Biberschauplatz an der Murg. (Bild: Donato Caspari)

«Mir säit me Biber the Kid»: Giuseppe Spina und Rahel Wohlgensinger am Original-Biberschauplatz an der Murg. (Bild: Donato Caspari)

Ganz bestimmt haben sich alle Eltern und alle Kinder nach der Premiere überlegt: Wem sage ich es weiter, was für ein tolles Theater ich unten an der Murg gesehen habe? Eigentlich war es ja eine Exkursion zum Biber; Giusi führt uns, der neue Praktikant bei Pro Natura. Sein erster Tag, er ist recht nervös, auch wegen seiner Chefin, der Frau Wohlgensinger. Und dann ruft das Bundesamt für Biberfragen und Pilzkontrollen an, zwei Inspektoren seien schon unterwegs.

Die Biberfamilie müsse umgesiedelt werden, sage auch Bauer Krummenacher, sie habe sein Maisfeld halbleer gefressen. Biber the Kid, dreijährig erst, wird zum Desperado. Er muss sich ein neues Revier suchen. Als die Inspektoren auftauchen, nimmt er sein Köfferchen wieder und versteckt sich. Puppenspielerin Rahel Wohlgensinger gibt ihm die lispelnde Schnauze, mit Praktikant Giuseppe Spina singt sie das Lied «Mir säit me Biber the Kid». Wären da nicht die grimmigen Inspektoren und der wütende Bauer, «chönnt s e so schö si» in seinem neuen Revier.

Biber und Bauer werden Freunde

Die Theaterwerkstatt Gleis 5 in Frauenfeld hat das Open-Air-Vergnügen «Biber the Kid» in Zusammenarbeit mit Pro Natura Thurgau und dem Naturmuseum Thurgau entwickelt. Rahel Wohlgensinger und Giuseppe Spina führen die Puppen und spielen die vier Rollen unter Simon ­Engelis Regie – bei jedem Wetter, wie es sich für Biber gehört.

Ganz vorn sitzen die Kinder, dahinter die Grossen, mitten im Murg-Auen-Park und hart am Wasser, durch das Giusi flitzt und gleich wieder als Krummenacher mit einer Flinte auftaucht und reklamiert, sein Maisacker sehe ja aus wie ein vietnamesisches ­Reisfeld, jetzt müsse er die Sache selbst in die Hand nehmen. Doch Biber the Kid legt sein Köfferchen weg und fällt seinen ersten Baum und fragt sich im nächsten Lied, weshalb alle ohne Grund so hässig auf ihn seien.

Geschickt flechten die beiden Darsteller Wissenswertes über den Biber in ihr Spiel, es bleibt stets spritzig und kindergerecht. Natürlich geht alles gut aus: Biber the Kid schenkt Bauer Krummenacher ein Wundermittel aus Bibergeil, und sie werden Freunde.

Dieter Langhart

dieter.langhart@tagblatt.ch

Hinweis

Weitere Vorstellungen: Mi, 28.3./ 18.4./25.4., 15 Uhr; ab 5 Jahren

karten@theaterwerkstatt.ch

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