Etwas andere Ravioli

Selbstgemachte Ravioli sind heimtückisch. Liegen sie ungekocht da, sehen sie schön aus, manchmal sogar wunderschön. Doch sprudelt das Wasser im Kochtopf nur ein bisschen zu stark, verkommen die hübschen Gebilde zu hässlichen.

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Selbstgemachte Ravioli sind heimtückisch. Liegen sie ungekocht da, sehen sie schön aus, manchmal sogar wunderschön. Doch sprudelt das Wasser im Kochtopf nur ein bisschen zu stark, verkommen die hübschen Gebilde zu hässlichen. Die Blasen, die sich auf der Wasseroberfläche bilden, reissen die zusammengedrückten Ränder der Ravioli auseinander. Der Inhalt entleert sich, färbt das Wasser milchig oder rot – je nach Füllung.

Mit den Lasagne-Ravioli passiert so etwas nicht. Man nimmt dazu Lasagne-Blätter, kocht diese im Wasser, fischt sie heraus und tupft sie mit einem sauberen Küchentuch trocken. Für die Füllung: Ricotta und Parmesan mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Ein Esslöffel der Masse kommt aufs untere rechte Viertel des Lasagne-Blattes. Dieses faltet man zuerst quer in die Hälfte, dann längs – so, dass ein Päckli entsteht. Das Päckli mit Olivenöl in der Pfanne beidseitig anbraten. Während die Teigtaschen brutzeln, ein paar Tomaten in Würfel schneiden und mitbraten. Fertig sind die etwas anderen Ravioli. (dbu)

Schnell und gut: «zoom» zeigt, mit welchen Tricks man aus einem einfachen Essen ein Gourmetmenu für Anfänger zaubert. Ausschneiden und nachkochen!

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