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ERINNERUNGEN: So sah die Welt aus, als Paul Rechsteiner erstmals ins Parlament gewählt wurde

Die Busse in St.Gallen waren grün, Chris Norman stürmte aus der Versenkung an die Spitze der Charts, und Tschernobyl verängstigte die Menschen: Was in jenem Jahr los war, als der St.Galler Paul Rechsteiner seine Karriere als nationaler Politiker startete.
Daniel Walt
Alphons Egli sass für die CVP im Bundesrat - nach seinem Präsidialjahr 1986 trat er zurück. (Bild: MAX VATERLAUS (KEYSTONE))

Alphons Egli sass für die CVP im Bundesrat - nach seinem Präsidialjahr 1986 trat er zurück. (Bild: MAX VATERLAUS (KEYSTONE))

Er will nochmal: Der St.Galler SP-Ständerat Paul Rechsteiner tritt 2019 nochmals zur Wahl in die Kleine Kammer an. Nationalrat geworden war Rechsteiner 1986.

1986 - was in diesem Jahr alles los war:

Der Schweizer Bundespräsident hiess Alphons Egli:

Alphons Egli sass für die CVP im Bundesrat - nach seinem Präsidialjahr 1986 trat er zurück. (Bild: MAX VATERLAUS (KEYSTONE))

Alphons Egli sass für die CVP im Bundesrat - nach seinem Präsidialjahr 1986 trat er zurück. (Bild: MAX VATERLAUS (KEYSTONE))



Die Busse in der Stadt St.Gallen waren grün und hatten Holzbänke:



Frank Elstner gab die "Wetten, dass...?"-Moderation an Thomas Gottschalk ab:
Im Jahr 1986 existierte die Eurovisions-Sendung "Wetten, dass...?" bereits seit fünf Jahren. Das prägende Gesicht des Formats, Moderator Frank Elstner, entschied sich schliesslich, die Show per Ende Jahr abzugeben. In der Sendung vom 13. Dezember 1986 stellte Elstner Thomas Gottschalk als seinen Nachfolger vor. Musikalische Gäste in der Sendung waren damals Joe Cocker und Nana Mouskouri.

Moderator Frank Elstner (rechts) im Dezember 1986 mit seinem Nachfolger Thomas Gottschalk. (Bild: WUESTMANN (EPA DPA))

Moderator Frank Elstner (rechts) im Dezember 1986 mit seinem Nachfolger Thomas Gottschalk. (Bild: WUESTMANN (EPA DPA))



Argentinien wurde mit Diego Maradona Fussball-Weltmeister:
Im Viertelfinal an der Fussball-WM 1986 in Mexiko kam es im Spiel Argentinien - England zu einem der grössen Skandale der Fussballgeschichte. Gaucho-Superstar Diego Maradona dribbelte zunächst vier Gegner aus; der Engländer Steve Hodge sorgte mit einer unglücklichen Aktion für eine Bogenlampe; Maradona seinerseits bugsierte den Ball in der Luft mit der Hand am englischen Torhüter vorbei. Später sollte er sagen, die Hand Gottes sei im Spiel gewesen:


Die Südamerikaner gewannen den Match mit 2:1, bezwangen im Halbfinal Belgien und wurden dank eines 3:2 gegen die Bundesrepublik Deutschland (unter anderem mit Lothar Matthäus, Felix Magath und Karl-Heinz Rummenigge) schliesslich Weltmeister.

In London nahm Prinz Andrew Sarah Ferguson zur Frau:

Prinz Andrew und Sarah "Fergie" Ferguson bei der Trauungsfeier. (Bild: PA WIRE (AP PA, FILE))

Prinz Andrew und Sarah "Fergie" Ferguson bei der Trauungsfeier. (Bild: PA WIRE (AP PA, FILE))



Chris Norman stürmte mit "Midnight Lady" die Charts
Madonna, Falco, die Pet Shop Boys oder Tina Turner: So hiessen die grossen Musikstars des Jahres 1986. Chris Norman, Ex-Sänger der Band "Smokie", war zu diesem Zeitpunkt völlig in der Versenkung verschwunden - bis ihn Dieter Bohlen, Kopf der deutschen Erfolgsband Modern Talking, ins Studio holte. Bohlen nahm mit ihm die Ballade "Midnight Lady" auf. Der Titelsong zur "Tatort"-Folge "Der Tausch" stand am 2. Juni 1986, als Paul Rechsteiner Nationalrat wurde, an der Spitze der Schweizer Singles-Charts.



Die Raumfähre "Challenger" brach kurz nach dem Start auseinander:
Die US-Raumfähre "Challenger" war knapp drei Jahre in Betrieb, als sich am 28. Januar 1986 die bis anhin grösste Katastrophe der US-Raumfahrtgeschichte ereignete. Weil einer oder mehrere Dichtungsringe versagten, brach die "Challenger" in etwa 15 Kilometern Höhe auseinander. Alle sieben Astronauten verloren dabei ihr Leben.



Der FC St.Gallen rutschte unter Werner Olk ins Mittelmass ab:
Unter dem Deutschen Helmuth Johannsen war dem FC St.Gallen in der Saison 1984/85 die Qualifikation für den Uefa-Cup gelungen. Im proppenvollen Espenmoos rangen die St.Galler unter Johannsens Nachfolger Werner Olk dem grossen Inter Mailand im Herbst 1985 ein 0:0 ab. Ansonsten verlief die Saison der Espen aber weit unter den Erwartungen. Trotz Spielern wie Ladislav Jurkemik, Manfred Braschler, Walter Hörmann oder Hanspeter Zwicker resultierte schliesslich nur ein elfter Platz. Dies in einer Saison, als die damalige NLA 16 Teams umfasste - darunter Wettingen, La Chaux-de-Fonds, Vevey oder Grenchen. Meister wurde damals - bis dato zum letzten Mal - YB.

Er schoss von 1982 bis 1989 viele Tore für den FC St.Gallen: Manfred Braschler. (Bild: Archiv)

Er schoss von 1982 bis 1989 viele Tore für den FC St.Gallen: Manfred Braschler. (Bild: Archiv)



Der Präsident der USA hiess Ronald Reagan:

Ronald Reagan war von 1981 bis 1989 der 40. Präsident der USA. (Bild: STR (EPA, WHITE HOUSE))

Ronald Reagan war von 1981 bis 1989 der 40. Präsident der USA. (Bild: STR (EPA, WHITE HOUSE))



Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sorgte für Angst und Schrecken:
Am 26. April 1986 ereignete sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Bei der Simulation eines vollständigen Stromausfalls kam es aufgrund von Verstössen gegen die Sicherheitsvorschriften zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg - der Reaktor expolodierte. Europaweit herrschte in der Folge Angst vor den Konsequenzen der Katastrophe - es wurde beispielsweise breit über das Ausmass der radioaktiven Belastung von Lebensmitteln diskutiert.

Ein Foto des zerstörten Reaktors von Tschernobyl vom 9. Mai 1986. (Bild: HO (EPA))

Ein Foto des zerstörten Reaktors von Tschernobyl vom 9. Mai 1986. (Bild: HO (EPA))





Sie standen 1986 hoch im Kurs: (v.l.) FCSG-Spieler Manfred Braschler, die grünen St.Galler Busse und US-Präsident Ronald Reagan. (Bild: Archiv/Privatsammlung Reto Voneschen/Keystone)

Sie standen 1986 hoch im Kurs: (v.l.) FCSG-Spieler Manfred Braschler, die grünen St.Galler Busse und US-Präsident Ronald Reagan. (Bild: Archiv/Privatsammlung Reto Voneschen/Keystone)

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