Englisch lernen mit den Beatles, beep, beep

Ich bin mit den Beatles aufgewachsen. Also quasi. Um es gleich vorwegzunehmen, nein, ich bin nicht in England aufgewachsen und nein, ich war auch keines ihrer Groupies in den 1960er-Jahren.

Leonie Vollenweider
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Bild: Leonie Vollenweider

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Ich bin mit den Beatles aufgewachsen. Also quasi. Um es gleich vorwegzunehmen, nein, ich bin nicht in England aufgewachsen und nein, ich war auch keines ihrer Groupies in den 1960er-Jahren. Aber mein Vater war damals als pubertierender Jungspund ein absoluter Beatles-Fan und war es immer noch, als ich anfangs der 1990er-Jahre das Licht der Welt erblickte. Weshalb ich bereits als Kleinkind mit ihrem poppig-rockigen bis psychedelischen Sound beschallt wurde.

Neben Globi und Pumuckl waren die Beatles daher bereits im Kindergarten meine absoluten Helden und dank ihrer Lieder wusste ich schon vor meinen ersten Englischlektionen, dass ein «Submarine» sich im Wasser fortbewegt, man «Strawberries» essen kann, man in England «Help» schreit, wenn einem ein «Bulldog» zu nahe kommt. Mein absolutes Lieblingslied war damals «Drive my Car», das auf jeder Autofahrt in die Sommerferien rauf- und runterdudelte. Obwohl ich zu dieser Zeit nicht viel mehr als das «…Beep beep mm beep beep yeahhh» des Refrains mitträllern konnte.

Auch heute ist der Song für mich immer noch ein absolutes Muss auf jeder längeren Autofahrt. Nur dass ich heute das Volumen selbst aufdrehen und aufs Gas drücken kann, während ich – dank mittlerweile besseren Sprachkenntnissen – mitsinge: «Baby you can drive my car, yes I gonna be a star. Baby you can drive my car and maybe I'll love you. beep beep mm beep beep yeahhh».

The Beatles: «Drive my Car», Rubber Soul, 1965

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