Empa-Forscher ermöglichen 3D-Druck mit Holz

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Drucken Forschern der Empa ist es gelungen, eine umweltfreundliche Tinte aus Cellulose-Nanokristallen für den 3D-Druck zu entwickeln. Dadurch lassen sich Mikrostrukturen mit herausragenden mechanischen Eigenschaften herstellen, die für Implantate und andere biomedizinische Anwendungen äusserst vielversprechend sind.

Die Bestandteile von Holz geben einer Druckerflüssigkeit so viel Stabilität, dass sich daraus Implantate oder Prothesen drucken liessen. Das Spezielle an dieser Tinte sind Nanokristalle aus Cellulose, gewonnen aus Holz. Die Cellulosekristalle haben einige Vorteile: Sie sind eine umweltfreundliche Alternative zu den in herkömmlichen 3D-Druckertinten verwendeten Karbonfasern. Und die länglichen Kristalle positionieren sich in der Richtung, in der sie gedruckt wurden.

Das ermöglicht, stabile Gebilde zu drucken, die sich etwa für den medizinischen Bereich eignen. Die Empa entwickelt die Druckerflüssigkeit weiter und arbeitet gleichzeitig an neuen biobasierten Druckertinten. (sda)

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