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Eiskalte Lady, heisser Kuss

Paparazza
Eiskalte Lady, heisser Kuss

Eiskalte Lady, heisser Kuss

Nicole Kidman ist fast schon beängstigend perfekt, kein Fältchen kräuselt ihre glatte Stirn, jedes blonde Härchen sitzt tadellos. Eine Lady wie eine Eisblume. Ihre Karriere, so schien es, war lange ebenso erstarrt wie ihr geliftetes ­Gesicht. Viele fragten sich: Wie kann sie mit dieser Botox-Visage noch schauspielern?

Aber eben, Totgesagte leben länger. An den Emmys stahl die 1,80-Meter-Frau im roten Kleid allen die Show. Sie gewann als beste Darstellerin der Miniserie «Big Little Lies». Und küsste stürmisch ihren Film-Ehemann Alexander Skarsgård, als dieser ebenfalls ausgezeichnet wurde – während ihr echter Gatte, Country-Sänger Keith Urban, der Fremdküsserei gelassen zuschaute und höflich applaudierte. Ein Hauch von Zügellosigkeit steht der statuenhaften Australierin gut an. Ob sie den irritierend intimen Kuss mit Kalkül geplant hatte?

Hoffentlich kann Hollywood noch eine Weile mit der 50-Jährigen Diva rechnen. Ob in «Eyes Wide Shut», «Dogville» oder «Portrait of a Lady» – wenn es um in­ne­re Dä­mo­nen geht, zeigt die Kid­man, wie gut sie ist. Da eine hochgezogene Augenbraue oder ein zuckendes Augenlid, und schon spürt man, dass es hinter der Porzellanfassade brodelt. Bo­tox habe sie übrigens wie­der ab­ge­setzt, sagte die Schauspielerin kürzlich. Um auch wei­ter­hin eiskalt von der Leinwand lä­cheln zu kön­nen.

Melissa Müller

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