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Eine Doku-Fiktion auf SRF 1 zum Auftakt

Das Schweizer Fernsehen zeigt am 8. Februar, 20.05 Uhr (SRF 1), die Doku-Fiktion «Generalstreik 1918 – Die Schweiz am Rande eines Bürgerkrieges». Der Film arbeitet Ursachen und Abläufe des Generalstreiks mit nachgestellten Szenen und historischem Bildmaterial auf. Zusätzlich erläutern Historikerinnen und Historiker wie Brigitte Studer, Jakob Tanner und Rudolf Jaun die Ereignisse. Im Mittelpunkt des Films steht der damalige sozialdemokratische Nationalrat Robert Grimm, der das Streikkomitee leitete. Ihm gegenüber stehen Bundespräsident Felix Calonder, der zu vermitteln versuchte, sowie Oberstdivisionär Emil Sonderegger, der in Zürich seinen Truppen sogar Handgranaten austeilte. Er befahl: «Wo aus Häusern geschossen wird, ist Handgranatenwerfen befohlene Pflicht.»

Das Landesmuseum Zürich zeigt ab 3. November die Ausstellung «Der Landesstreik 2018». Erarbeitet wird sie von Professor Christian Koller vom Schweizerischen Sozialarchiv in Zürich. Sie thematisiert die grösste innenpolitische Krise des modernen Bundesstaats in ihren längerfristigen Zusammenhängen und in ihrem internationalen Kontext.

Informative Webseiten zum Thema: generalstreik.ch (Gewerkschaftsbund, mit Hinweisen auf Veranstaltungen und Projekte), hls-dhs-dss.ch (Historisches Lexikon der Schweiz). (ub)

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