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Ein Törööö sagt mehr als tausend Worte

Hectors Lieblinge

Wie in besten Pippi-Langstrumpf-Zeiten lebt Erica mutter- und vaterseelenallein in einem Reihenhaus an der englischen Küste. Bis eines Tages, pünktlich zu ihrem zehnten Geburtstag, ein dickes Paket auf der Türschwelle sitzt, tonnenschwer. Töröööö! Mehr kann der Elefant nicht sagen – und was es jeweils bedeuten soll, das wird Erica mit der Zeit immer besser herausfinden. Die kleine Aufmerksamkeit ihres Onkels Jeff (er selbst reist als «Ornithologe», als Vogelforscher, durch die Welt) zieht nämlich bei ihr ein und fordert fortan ihre ganze Aufmerksamkeit. Das fängt bei der Verpflegung an: 120 Liter Wasser braucht ein Elefant pro Tag, mit ein bisschen Laub und Gras aus dem Vorgarten ist es auch nicht getan. Ericas Haushaltsgeld reicht nicht für säckeweise Kohl; die Möbel sind bald ziemlich ramponiert. Dennoch sind Elefant und Erica unzertrennlich. Erst recht, als eine seltsame Dame vor der Tür steht und das Tier abholen lassen will. Kommt sie tatsächlich vom «Ministerium für exotische Tiere und Hüte»? Du solltest nicht alles glauben in dieser urkomischen und wunderbaren Freundschaftsgeschichte. Aber sie unbedingt lesen. Wie’s ausgeht? – Törööööö... (bk.)

Sylvia Bishop: Der Elefant im Wohnzimmer. Ab 7. Fischer 2017, 144 S., Fr. 20.–

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