Ein neuer Versuch, um Philae zu wecken

Seit gestern versucht man am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erneut, das Mini-Labor Philae auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko zu reaktivieren. Philae war im November von der Raumsonde Rosetta auf dem Kometen abgesetzt worden.

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Philaes dunkle Welt. (Bild: ap)

Philaes dunkle Welt. (Bild: ap)

Seit gestern versucht man am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erneut, das Mini-Labor Philae auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko zu reaktivieren. Philae war im November von der Raumsonde Rosetta auf dem Kometen abgesetzt worden.

Mit zwei Hüpfern gelandet

Erst nach zwei Hüpfern war Philae abseits des ursprünglichen Landeplatzes zum Stillstand gekommen. Und weil er an diesem Ort zu wenig Sonnenlicht bekam, waren seine Batterien nach gut 50 Stunden wissenschaftlicher Arbeit erschöpft. Nun steuert der Komet in Richtung Sonne, damit wächst die Chance, dass Philae wieder mehr Energie bekommen hat.

Seit gestern nun lauscht das DLR erneut auf Philaes Signale. «Die Kommunikationseinheit am Orbiter wird dann rund um die Uhr eingeschaltet sein», sagt Projektleiter Stephan Ulamec.

Vielleicht erst im Mai oder Juni

«Am wahrscheinlichsten ist es zwar, dass Philae erst im Mai oder Juni aufwacht», sagt Ulamec. «Allerdings wollen wir sein Aufwachen natürlich nicht verpassen, falls er bereits jetzt genügend Energie hat.» (R. A.)

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