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Ein neuer Blick auf unser Zusammenleben

Wissenschaft Die Erforschung von Mensch-Tier-Verhältnissen hat ihren Ursprung im angelsächsischen Raum, in der Tierrechtsdebatte der 1970er-Jahre. Die gesellschaftspolitischen Forderungen der Zeit begründeten neue Forschungsfelder an den dortigen Universitäten. Im deutschsprachigen Wissenschaftsbetrieb gibt es die Human-Animal-Studies seit etwa zehn Jahren. Sie umfassen die Geschichtswissenschaft, die Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften, die Politik- und Rechtswissenschaften sowie Philosophie, Psychologie und Soziologie. Analysiert werden jeweils die kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Aspekte der Beobachtung von Tieren und Mensch-Tier-Verhältnissen – mit dem Ziel, diese neu zu beleuchten. Manche Forscher sind dabei ideologisch motiviert. Am politischsten ist der Zweig der Critical Animal Studies. Deren Vertreter haben die Befreiung der Tiere von menschlicher Herrschaft zum erklärten Ziel. Forschungen auf diesem Gebiet sind nicht ergebnisoffen. Aus tierethischen Gründen werden Veröffentlichungen aus Tierexperimenten nicht benutzt. (kbr)

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