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Ein Land und seine Kultur

Als ich vor einigen Jahren in Amsterdam war, bin ich natürlich auch ins Rijksmuseum gegangen, um Rembrandts «Nachtwache» von 1642 zu sehen. Am ersten Tag war nichts zu wollen, Touristengruppen verstellten fast völlig das riesige Bild.
Rolf App
Dutch national flag on liberty day against blue sky with clouds (Bild: (79790892))

Dutch national flag on liberty day against blue sky with clouds (Bild: (79790892))

Als ich vor einigen Jahren in Amsterdam war, bin ich natürlich auch ins Rijksmuseum gegangen, um Rembrandts «Nachtwache» von 1642 zu sehen. Am ersten Tag war nichts zu wollen, Touristengruppen verstellten fast völlig das riesige Bild. Tags darauf, in aller Früh, war ich doch immerhin zehn Minuten allein mit dem ganz in Schwarz mit einer roten Schärpe gemalten «Banning Cocq», der es in Auftrag gegeben hat – einem Mann, dessen Vater als Bettler nach Amsterdam gekommen war und diese Handelsmetropole als eine Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten erlebt hat.

Und als einen Ort der Toleranz. Zunächst der religiösen Toleranz, dann aber auch immer wieder der gesellschaftlichen. «In Holland sind sogar die Katholiken lieb zu mir!» hat 1968 erstaunt der deutsche Sexualaufklärer Oswalt Kolle festgestellt. «Alles war einfach viel entspannter. Selbst in der Provinz sind ganz normale Leute zu mir gekommen und haben offen über ihre Sexualität geredet.»

Der Niederlande und ihrer Kultur sind diese und die folgenden Seiten gewidmet. Denn die Kultur hat für die Holländer stets eine besondere Bedeutung gehabt.

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