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Ein Kuss, zwei Lager

Paparazza

Er hat weder seine Frau verprügelt noch eine Bank ausgeraubt und er hat auch keinen noch aktiven Fussballkollegen wegen eines derben Fouls öffentlich beschimpft. Dennoch muss David Beckham gerade einen Shitstorm erdulden. Der Grund: Er hat seine Tochter geküsst. Auf! Den! Mund! Den innigen Moment hat er festgehalten und auf Instagram gepostet. Seither teilen sich die Fans in zwei Lager. Die einen bezeichnen den Briten als «krank», auch das Wort Pädophilie fällt in Kommentaren. Die anderen loben ihn für seine Herzlichkeit den Kindern gegenüber: «So sieht richtiges Elternsein aus. Dusche deine Kleine weiterhin mit Liebe.»

Nicht nur die Menschen im Internet sind sich uneinig, auch Fachleute raten Verschiedenes. Die US-Psychologin Charlotte Reznick etwa ist gegen Lippenküsse zwischen Eltern und Kindern, weil diese etwas Sexuelles hätten und Mädchen und Buben verwirren könnten. Schweizer Fachleute raten, auf das Kind zu achten. Erwidert es den Kuss, alles in Ordnung. Dreht es sich ab und wischt den Mund ab, damit aufhören. Jede Familie ist verschieden. Jede Familie hat ihre eigenen Rituale, um zu zeigen, wie lieb sie sich hat. Und (fast) jede Familie weiss selber, was angebracht ist und was deplatziert. Auch die Beckhams.

Diana Hagmann-Bula

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