Ein Apéroteller für den Finger

Apéros sind eine unglückliche Erfindung, da sie übermenschliche Multitasking-Fähigkeiten voraussetzen. Reden, kauen, trinken, hinunterschlucken, Hände schütteln, lachen und dabei auch noch einen guten Eindruck hinterlassen – das ist nicht leicht.

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Apéros sind eine unglückliche Erfindung, da sie übermenschliche Multitasking-Fähigkeiten voraussetzen. Reden, kauen, trinken, hinunterschlucken, Hände schütteln, lachen und dabei auch noch einen guten Eindruck hinterlassen – das ist nicht leicht. Und erschwerend kommt meistens hinzu, dass man an einem Apéro auf viele Menschen trifft, die man noch nie gesehen hat. An einem Neuzuzügerapéro liegt das in der Natur der Sache. Und auf einer Hochzeit kurz nach Trauung in der Kirche ist das oft auch so.

Dann sind beide Hände permanent überfordert. Am Buffet schaufelt man sich Häppchen auf den Teller und schenkt Wein nach, um dann mit irgendwelchen Leuten verloren im Raum zu stehen. Dann will man etwas essen, muss aber mit einer Hand den Teller festhalten und mit der andern das Weinglas. In solchen Situationen könnte der Teller zum Anstecken künftig Abhilfe schaffen. Die kleinen Teller, die man im Internet bestellen kann, sind mit einem Ring für den Zeigefinger versehen. So braucht man für Häppchen und Weinglas nur noch eine Hand.

Zugegeben – vielleicht wirkt das ein bisschen lächerlich. Aber auch der Clip, mit dem Gläser an Tellern befestigt werden können, sieht nicht viel eleganter aus. Aber einen Unterschied gibt's: Wird man mit einem Teller am Zeigefinger von einem fremden Rücken gerammt, fällt nur das Essen und das Glas zu Boden. Hängt das Glas aber mit einem Clip am Teller, ist die Chance gross, dass man vor Schreck alles fallen lässt.

Was lernen wir aus dieser Geschichte? Am besten schaffen wir den Apéro ab. Dann müssten wir uns gar nicht fragen, ob wir diese Fingerteller gut finden. (lgd)

Zehn Partyteller zum Anstecken gibt's für 11 Euro z. B. bei Amazon