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Ei am what Ei am

Intermezzo
Hansruedi Kugler

Ostereier in Smileys oder Minions zu verwandeln ist ja okay. Für Focus-Leserinnen und -Leser hätte ich aber noch ein paar künstlerische Angeber-Tipps für die Last-Minute- Ostereierfärberei. Von Roman Signers Dynamit-Kunst sollte man sich allerdings besser nicht inspirieren lassen. Bitte keine explodierenden Eier! Abgesehen von solcher Aktionskunst können auch zeichnerische Laien die ganze Kunstgeschichte auf Eier platzieren: pointillistisch mit dem Filzstift, naturalistisch mit Kräutern, surrealistisch mit zerfliessender Eidotter auf der Schale, kubistisch mit Klebstreifen, collagierend mit ausgemusterten Comics, islamisch-ornamental oder christlich bekreuzt. Am einfachsten geht es monochrom: Einmal Eintauchen ins Färbemittel genügt. Vielleicht orientiert man sich an minimalistischer Konzeptkunst: Das Ei in eine Fassung für Glühbirnen kleben. Nach dem Motto: Fiat Lux – am Anfang der Welt war das Licht und am Anfang des Lebens das Ei.

Für Musikfans eignen sich Titel von Ohrwürmern. Gloria Gaynors Interpretation von «I am what I am» zum Beispiel passt als Schriftzug bestens als «Ei am what Ei am» auf jedes Osterei. Ebenso Whitney Houstons «Ei will always love you» oder «Ei feel good» von James Brown. Mit Kindern ist «Ei like to move it» aus dem Animationsfilm Madagascar eine hübsche Variante. Froh ist man, wenn man keine gebastelte Travestie bekommt: Etwa grauslig rosa gefärbte Eier, die mit Knopf als Schnauze und Filzöhrchen in Schweinchen verwandelt werden. Schöner Oster-Spass!

Hansruedi Kugler

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