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Die Meister kommen

In einem St. Galler Modegeschäft hängt er plötzlich wieder: ein Pullover der Marke Champion. Ein ziemlich simpler Sweater mit ziemlich grossem Logo. Ein Blick, schon beginnt die Gedankenreise zurück in die 1990er-Jahre.
Diana Hagmann-Bula

In einem St. Galler Modegeschäft hängt er plötzlich wieder: ein Pullover der Marke Champion. Ein ziemlich simpler Sweater mit ziemlich grossem Logo. Ein Blick, schon beginnt die Gedankenreise zurück in die 1990er-Jahre. Ein Trainingsanzug des oben erwähnten Herstellers erwies sich damals auf dem Tennisplatz als verlässlicher Partner. Lief das Match gut, war das Logo Programm, und man trug es stolz vor sich her. Lief es schlecht, verkroch man sich noch tiefer in den Pullover und hielt sich so die Bitterkeit der Niederlage vom Leib. Das Sporttenue von früher und der Pulli von heute, sie ähneln sich sehr. Nur der Gebrauch ist ein anderer, wie Modeverliebte auf Blogs zeigen. Sie tragen das Oberteil nicht zum Sport, sondern zu Bleistiftröcken (aus Leder). Auch eine Jeans mit hohem Bund würde sich gut dazu machen, heisst es im Laden. Mit modischem Gespür gelingt es wohl tatsächlich, mit dem Pullover nicht wie auf dem Tennisplatz auszusehen. Und bald werden die Champions überall auftauchen: im Lieblingscafé, im Bioladen, im Club. Zwar gibt es Modelle mit Mini-Logo, angesagt scheinen jedoch die grossen Schriftzüge zu sein. Nach Jahren der Label-Zurückhaltung darf nun wieder geklotzt werden. Aber das ist ein anderes Thema.

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