Die Kunst des Vandalismus

Hübsche Überraschung für einige arbeitswillige Angestellte diese Woche in Basel: Als sie am Morgen zu ihrem Arbeitsplatz am St. Alban-Rheinweg kamen, fanden sie den Eingang des Gebäudes mit Holzbeschlägen und Ziegelsteinen versperrt.

Drucken
Teilen

Hübsche Überraschung für einige arbeitswillige Angestellte diese Woche in Basel: Als sie am Morgen zu ihrem Arbeitsplatz am St. Alban-Rheinweg kamen, fanden sie den Eingang des Gebäudes mit Holzbeschlägen und Ziegelsteinen versperrt. Doch die Täter kamen ohne Anzeige davon, denn besagtes Gebäude ist das Museum für Gegenwartskunst – und das interpretierte den Vorfall postwendend als Kunstaktion. Edle Haltung! Aber hoffentlich macht der Fall nicht Schule. Sonst versucht künftig jeder schlaue Anwalt, die Schandtat seines Mandanten zum Kunsthappening zu veredeln. (Hn.)