Die diffizile Suche nach Leben im All

Man muss es wieder einmal sagen: Wir leben auf der Erde unter einem guten Stern. Trotzdem beschäftigt die Frage die Astronomie, ob andernorts im Universum Leben möglich wäre.

Rolf App
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Nur auf der Erde gibt's Leben: Der innere Teil des Sonnensystems.

Nur auf der Erde gibt's Leben: Der innere Teil des Sonnensystems.

Man muss es wieder einmal sagen: Wir leben auf der Erde unter einem guten Stern. Trotzdem beschäftigt die Frage die Astronomie, ob andernorts im Universum Leben möglich wäre.

Tageslänge: Wenn man es zusammen zählt, wächst die Nacht im Verlauf des Monats August um 91 Minuten oder anderthalb Stunden. Die Sonne geht am 1. August um 5.58 Uhr Sommerzeit auf und um 20.56 Uhr unter. Zu Monatsende taucht sie dann erst um 6.38 Uhr auf und verschwindet um 20.05 Uhr wieder hinter dem Horizont.

Mond: Am Montag, 4. August, erreicht der Mond das Erste Viertel, am 10. ist Vollmond. Dann geht's wieder zurück – über das Letzte Viertel (17. August) zum Neumond (25.).

Planeten: Die Trabanten der Sonne machen sich im August rar. Merkur ist nicht zu sehen, Venus steht gegen Morgen schon tief im Osten, Mars geht dafür am Abend immer früher unter – am 1. August um 23.39 Uhr Sommerzeit, am 31. um 22.20 Uhr. Jupiter taucht erst am 10. August im Nordosten auf, geht dann aber immer früher auf. Auch Saturn verabschiedet sich bald vom Abendhimmel: am 1. um 0.29 Uhr Sommerzeit, am 31.um 22.33 Uhr.

Sternenhimmel: Vor allem gegen den Neumond hin wird man das schimmernde Band der Milchstrasse hoch über unsern Köpfen sehen können. Es spannt sich von Nordosten zum Zenit bis zum Südwesthorizont.

Sternschnuppen: Man mag es glauben oder nicht – dass Sternschnuppen Glück bringen. Wenn es so wäre, dann wäre der August ein guter Monat. Zwischen dem 10. und 14. August passiert die Erde nämlich die Überreste des Kometen 109P/ Swift-Tuttle, was ihr einen Sternschnuppen-Regen beschert – am intensivsten in der Nacht vom 12. auf den 13. August zwischen 23 und 5 Uhr Sommerzeit.

Wo gibt es Leben? «Eigentlich ist das Leben auf der Erde ein glücklicher Zufall», sagt der in Wien lehrende Schweizer Astrophysiker Manuel Güdel. Mit seinem Team hat er eine Reihe von Bedingungen ermittelt, die erfüllt werden müssen – und sortiert nun die bisher 1000 gefundenen extrasolaren Planeten.

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