Die Brosche für den Bart

Mailand ist nicht nur die Stadt der Mode, sondern auch die der schönen Bärte. War der Bart bei Italienern früher ein Ausdruck von Stolz und Stärke, ist er heute das Accessoire des modebewussten Mannes. Pflegeprodukte und Barber Shops sind aus dem mailändischen Alltag nicht mehr wegzudenken.

Alexandra Pavlovic
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Mailand ist nicht nur die Stadt der Mode, sondern auch die der schönen Bärte. War der Bart bei Italienern früher ein Ausdruck von Stolz und Stärke, ist er heute das Accessoire des modebewussten Mannes. Pflegeprodukte und Barber Shops sind aus dem mailändischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch was kann ein Mann tun, um mit seinem Bart aus der Masse herauszustechen? Wenn es nach der Designerin Valeria Stroukova geht, trägt der Mann von morgen Brosche im Bart. Unter dem Label «Krato Milano» hat sie einen drehbaren Stecker kreiert. Die kleinen Schmuckstücke gibt's als Totenkopf, Kristall oder in Form eines Ankers.

Ein Jahr lang hat die Designerin getüftelt, um die perfekte Bart-Brosche zu kreieren. Die grösste Herausforderung sei gewesen, einen Stecker zu entwerfen, der wirklich halte und bequem zu tragen sei. Bisher hat die Realisation ihres Projekts 7000 Euro gekostet. Um die Bart-Broschen weiter produzieren zu können, sammelt Stroukova noch bis Anfang November auf Kickstarter.com Geld. Wer will, kann die Bart-Broschen vorbestellen und erhält sie vor Weihnachten zugestellt.

Will der bärtige Mann von heute bei diesem Trend vorne dabei sein, muss er nur noch eines tun: Die Barthaare auf mindestens drei Zentimeter Länge wachsen lassen.