Der Verkauf von Büchern nimmt erstmals wieder zu

Die Konsumenten kauften letztes Jahr in der Deutschschweiz erstmals seit Jahren wieder mehr Bücher. Über 20 Millionen Bände wurden verkauft – ein Plus von 1,7 Prozent, verglichen mit dem Vorjahr.

Max Fischer
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Die Schweizer greifen wieder öfter zu einem Buch. (Bild: Ralph Ribi)

Die Schweizer greifen wieder öfter zu einem Buch. (Bild: Ralph Ribi)

Nach fünf Jahren in Folge mit zum Teil stark sinkenden Umsätzen kam es im Buchhandel 2013 zu einer Wende: Gegenüber dem Vorjahr legten die Umsätze mit gedruckten Büchern um 1,7 Prozent zu. Zwar ist der durchschnittliche Preis für ein Buch von Fr. 20.– auf Fr. 21.15 gestiegen, wie die «Zentralschweiz am Sonntag» sowie die Ostschweiz am Sonntag berichten. Dennoch geht Dani Landolf, Geschäftsführer des Schweizer Buchhändler- und Verlegerverbandes, davon aus, «dass tatsächlich auch mehr Bücher verkauft worden sind». Erhoben haben die Zahlen im Auftrag des Verbandes die Marktforscher von Media Control/GfK.

Total deckten sich die Konsumenten in der Deutschschweiz mit über 20 Millionen Werken ein. Die Hitparade der am häufigsten gekauften Bücher führen Romane an (Rückgang von 39,3 auf 37,2 Prozent). Schon an zweiter Stelle folgen Kinder- und Jugendbücher (von 18,7 auf 19,1 Prozent). Mit 15,5 Prozent sind Ratgeber auf Rang drei. Ein belletristisches Buch kostet im Schnitt 18 Franken (Hardcover und Taschenbuch) und ein Kinderbuch Fr. 15.20.

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 23. Februar.

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