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Den Strom zählen

Warum?
Bruno Knellwolf

Der Stromzähler-Produzent Landis+Gyr ist im Gespräch (siehe Seite 3), doch wie funktioniert ein Stromzähler eigentlich? Weltbekannt geworden ist Landis+Gyr mit den mechanischen Stromzählern, die noch in vielen Haushalten zu finden sind. Diese Stromzähler mit den drehenden Zahlen-Rädchen sind «Induktionszähler». In deren Mitte befindet sich eine drehbare Achse mit einer grossen Metallscheibe. In der Nähe dieser Scheibe hat es zwei Elektromagnete. Der Stromkreis, der durch das Haus fliesst, fliesst auch durch einen dieser zwei Elektromagnete. Dieser Stromfluss bewirkt eine Induktion eines Magnetfeldes. Auch der andere Elektromagnet hat ein Magnetfeld, beide zusammen erzeugen eine Rotation der Metallscheibe, wenn Strom fliesst. Diese Metallscheibe ist mit dem mechanischen Zählwerk verbunden, mit dem die verbrauchte Energie im Haus gezählt wird.

Mit neuen, intelligenten Stromzählern kann mehr als nur der Strom gezählt werden. Mit ihnen lässt sich feststellen, ob es sich um einen Familien- oder einen Singlehaushalt handelt. Punktgenau könnten diese Zähler Stromspartipps geben, wie Friedemann Mattern von der Uni St. Gallen sagt. Der Stromzähler würde dann melden: «Deine Waschmaschine verbraucht doppelt so viel Strom wie in einem vergleichbaren Haushalt. Wie wär’s mit einer neuen Maschine?»

Bruno Knellwolf

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