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«Dänische und schweizerische Folk-Music klingt fast gleich»

Philipp Bürkler

«Kollaboration» «Seit einigen Jahren ­gehört die Nordklang Session zum festen Programmpunkt des Festival. Dabei treffen nordische Musiker auf Schweizer Künstler und treten gemeinsam auf. Dieses Jahr kollaborierte die dänische Mads Hanson Kapel mit dem Schweizer Hackbrettspieler Christoph Pfändler und ­Adrian Würsch am Schwyzerörgeli.

Die Musiker aus Dänemark und die beiden Schweizer haben sich vorher nicht gekannt. Per Skype haben sie sich ausgetauscht und sich die Noten gegenseitig geschickt. Erstmals im «Real Life» getroffen haben sie sich am Donnerstag. Und es hat auf Anhieb gefunkt zwischen den Männern. «Wir haben zusammen Musik gemacht, gegessen und Bier getrunken. Dann noch mehr Bier», erklärt Martin Strange Lorenzen, einer der Köpfe der Mads Hanson Kapel. In Dänemark gebe es eine Regel, die sage, man könne jemanden erst kennen, wenn man mit ihm gegessen und getrunken habe. Dass zwischen den Männern eine Freundschaft entstanden ist, merkte man auch am Konzert im Pfalzkeller. Es bereitete den Musikern sichtlich Freude, die auch das Publikum ansteckte. Zwischen jedem Lied kommentierte einer der Musiker das gespielte oder kommende Stück mit Witz und Ironie. «Wenn man dem Publikum nicht sagt, ob es ein Stück aus der Schweiz oder Dänemark ist, würden die meisten den Unterschied nicht bemerken», sagt der St. Galler Christoph Pfändler, der die Mads Hanson Kapelle mit seinem Hackbrett begleitet hat.

Viele traditionelle dänische Musikstücke stammten ursprünglich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. «Daher ist traditionelle Schweizer Musik für uns Dänen nicht fremd», erklärt Lorenzen. Pfändler und Würsch dürften schon bald nach Dänemark fliegen, um die Zusammenarbeit und die Freundschaft mit der Mads Hanson ­Kapel zu vertiefen.

Philipp Bürkler

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