Da ist ein Kraut gewachsen

Seit Jahrhunderten nutzt der Mensch die Kräuter als Helfer in allen Lebenslagen. Sie geben den Speisen Aroma, wirken gegen Krankheiten und sind eine Zierde im Hausgarten. Vier neue Bücher beleuchten die Vielfalt des Pflanzenuniversums.

Beda Hanimann
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Kräuter erfreuen das Auge, den Gaumen – und unterstützen die Funktionen der Körperorgane. (Bild: fotolia)

Kräuter erfreuen das Auge, den Gaumen – und unterstützen die Funktionen der Körperorgane. (Bild: fotolia)

Während des Kochens, wenn schon die ersten Pfannen auf dem Herd stehen, noch rasch mit einer Schere in der Hand hinaus in den Garten. Einige Salbeiblätter, ein Zweiglein Thymian, etwas Schnittlauch abschneiden. Auf dem Rückweg kurz die Nase reinstecken…

Es überrascht nicht, dass der deutsche Heilpflanzen- und Wildkräuterexperte Rudi Beiser sein neues Buch schlicht «Kräuterglück» nennt. Dass die Spitzenköchin Tanja Grandits das ihre beginnt mit der Huldigung «Kräuter, mein geliebtes Grün!» Dass Udo Pini in seinem Gourmethandbuch vom Aromengeschenk der Natur spricht und Johann Lafer in seinem ABC der Genüsse schlicht festhält: «Kräuter sind eben ein kleines Universum.»

Dieses Universum fasziniert die Menschen schon seit Jahrtausenden, doch nicht immer gleich. Kräuter waren auch schon nicht mehr wert als Unkraut. Weit gefehlt, wie vier neue Kräuterbücher zeigen.

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