Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

CHRONOLOGIE: Vierfachmord Rupperswil: Das Protokoll des Grauens von der Tat bis zum Prozess

Zwei Jahre und drei Monate nach dem Vierfachmord von Rupperswil muss sich Thomas N. vor Gericht verantworten. Verschaffen Sie sich mit der Chronologie einen Überblick über die Geschehnisse.
Bewohner der Gemeinde Rupperswil legten beim Haus, in dem die vier Toten aufgefunden worden waren, als Zeichen der Betroffenheit Blumen, Kerzen und Karten nieder. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

Bewohner der Gemeinde Rupperswil legten beim Haus, in dem die vier Toten aufgefunden worden waren, als Zeichen der Betroffenheit Blumen, Kerzen und Karten nieder. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

21. Dezember 2015: Die Feuerwehr wird um 11.20 Uhr wegen eines Hausbrands im Spitzbirrli-Quartier in Rupperswil alarmiert. Zehn Minuten später sind die Einsatzkräfte vor Ort. Im Haus machen sie eine schauerliche Entdeckung: Sie finden vier verkohlte Leichname. Alarmiert wurde die Feuerwehr von Nachbarn und den Eltern von Carla Schauer, die gerade Weihnachtsgeschenke vorbeibringen wollte. Im Haus wohnen Carla Schauer und ihre Söhne Davin und Dion sowie Georg Metger, der Lebenspartner von Carla Schauer. Er fuhr am frühen Morgen zur Arbeit, ehe der Täter zuschlug.

23. Dezember 2015: Nun macht die Staatsanwaltschaft publik: Bei den Opfern handelt es sich um Carla Schauer (†48), ihre beiden Söhne Davin (†13) und Dion (†19) sowie um die Freundin des älteres Sohnes, Simona F. (†21).

8. Januar 2016: In Rupperswil findet ein Gedenk-Gottesdienst für die Opfer statt. 500 Personen nehmen daran teil.



18. Februar 2016: Staatsanwaltschaft und Polizei informieren erstmals ausführlich über die Geschehnisse in Rupperswil an einer Pressekonferenz.



13. Mai 2016: Die überraschende Wende nach fast 5 Monaten Ermittlungszeit. In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz informiert Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht:
"Die Zeit der Unsicherheit ist vorbei. Der Täter ist gefasst."



Es handelt sich um Thomas N., einen 33-jährigen Schweizer, der nur zirka 500 Meter vom Tatort entfernt in einem Einfamilienhaus mit seiner Mutter gelebt hat. Er wurde am Tag zuvor in der «Starbucks»-Filiale in Aarau festgenommen. Damit endet die Zeit des Grauens.

Die Details zum Tathergang, welche der Öffentlichkeit präsentiert werden, sind schwer verdaulich:
«Indem er den jüngeren Sohn bedrohte, zwang er Frau Schauer, den älteren Sohn und dessen Freundin zu fesseln und zu knebeln»

«Die Tötung aller Anwesenden war von Anfang an geplant – ebenso, das Haus in Brand zu stecken»



Dem mutmasslichen Mörder Thomas N. wird 22 Monate später, ab Dienstag, 13. März, nun der Prozess gemacht:



(pz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.