Basteln ist das neue Shoppen

Bei «Cut» sieht alles leicht und schön aus. Eine pastellfarbene Welt, wo Frauen leben, welche sich schnell selbst ein Designerkleid schneidern, nebenbei noch eine Schale töpfern und für ihre Kinder Shirts mit coolen Sprüchen bedrucken.

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Bei «Cut» sieht alles leicht und schön aus. Eine pastellfarbene Welt, wo Frauen leben, welche sich schnell selbst ein Designerkleid schneidern, nebenbei noch eine Schale töpfern und für ihre Kinder Shirts mit coolen Sprüchen bedrucken. Gut sehen diese selbstgemachten Sachen aus und so gar nicht nach Handarbeit und «Burda Strickmode für den Herbst». Obschon, gestrickt wird bei «Cut» natürlich auch, vor allem aber genäht. In der Heftmitte befinden sich einfache Schnittmuster etwa für ein schlichtes Kleid mit Fledermaus-Ärmeln. Dazu eine Anleitung, die auch Anfängerinnen verstehen.

Für: Jungdesigner, Basteltanten, und Kreative jeglicher Couleur, aber eher jüngeren Alters. Und dann noch für all jene, welche gerne etwas selber machen würden, deren Motivation aber gerade mal bis zum Kauf des Magazins reicht. Macht aber nichts, es gibt darin auch interessante Geschichten über Jungdesigner, neue Stoffe und Reisedestinationen.

Nachteil: Menschen mit zwei linken Händen kriegen schon beim Durchblättern Komplexe.

Highlight: Gehäkelte Adiletten-Schlarpen.

«Cut»: Moser Verlag, Fr. 16.30