Balearen schränken Stierkämpfe ein

Kurz und knapp

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Das Regionalparlament der spanischen Balearen-Inseln will Stierkämpfe weiter einschränken. Künftig dürfen Stiere bei Kämpfen auf den Balearen nicht mehr getötet werden. Ein komplettes Verbot gibt es bisher einzig auf den Kanarischen Inseln. Stierkämpfe sind in Spanien immer noch sehr beliebt. Jährlich besuchen rund sechs Millionen Fans solche Veranstaltungen. Sogar die spanische Regierung in Madrid erklärte die tödliche Tradition vor zwei Jahren als «immaterielles Kulturerbe». Dennoch ist die Zahl solcher Veranstaltungen in den letzten fünf Jahren zurückgegangen von 475 auf 386. Dieser Rückgang ist unter anderem das Verdienst von Tierschützern. (phb)