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Baden hofft auf Mario Botta

Badeorte waren während Jahrhunderten Zentren des gesellschaftlichen Lebens. Heute müssen sie sich neu erfinden.
Baden kann Spass machen, wie hier in eine Wellnessanlage in Ungarn. (Bild: ky)

Baden kann Spass machen, wie hier in eine Wellnessanlage in Ungarn. (Bild: ky)

Aus zwanzig Quellfassungen sprudeln in Baden täglich 800 000 bis 900 000 Liter Wasser. Stark schwefelhaltiges Thermalwasser mit einer Temperatur von 42 bis 45 Grad. Doch der grösste Teil davon fliesst ungenutzt in die Limmat. Das öffentliche Thermalbad ist seit Juni 2012 geschlossen, die Zukunft der traditionsreichen Bäderstadt ist ungewiss. In Baden gilt derzeit buchstäblich: Alles im Fluss.

Das war der Anlass für eine internationale Fachtagung, an der sich Archäologen, Historiker, Kulturingenieure, Tourismusfachleute und Marketingexperten mit der Geschichte und dem Potenzial der europäischen Badeorte befassten.

Den Grundstein zur Badekultur haben die Römer gelegt. Im 19. Jahrhundert wurden die traditionellen Badeorte schnell zu Zentren des gesellschaftlichen Lebens mit eigenständigen wirtschaftlichen, städtebaulichen und baulichen Strukturen. Die Weltkriege verschlechterten die Situation an vielen europäischen Badeorten. Doch mit dem Gesundheits- und Wellnesstourismus kommt die Zeit der alten Badeorte wieder. Baden plant mit dem Architekten Mario Botta. (red.)

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 5. April.

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