Auf der Spur der Seuchen

Ebola ist in aller Munde, eine Grippewelle rollt über unser Land. Niemals ist die Menschheit sicher vor ansteckenden Krankheiten. Allerdings ist sie nicht mehr so wehrlos wie früher. Auch weil Impfstoffe dagegen entwickelt werden.

Bruno Knellwolf
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Die Polizei stellt dieses Haus in Port Loko, Sierra Leone, wegen Ebola unter Quarantäne. (Bild: ky)

Die Polizei stellt dieses Haus in Port Loko, Sierra Leone, wegen Ebola unter Quarantäne. (Bild: ky)

Viren sind Reisende, die man schwer aufhalten kann. Oft sind sie vom Tier auf den Menschen übergesprungen mit tödlicher Wirkung. 1830 reiste die Cholera um die Welt, damals brauchte sie noch Jahre. Von Indien nach Moskau über Deutschland bis nach Paris, wo gerade Karneval ist und sich die Seuche rasch ausbreitet. Vor der Cholera waren die Pocken, im Mittelalter hat die Pest gewütet.

Dank der Wissenschaft, welche Impfstoffe entwickelte, war der Mensch in der Lage, schreckliche Krankheiten wie Pocken und Kinderlähmung weitgehend zu besiegen. Andere entsetzliche Krankheiten wie Dengue- oder Gelbfieber sind aber immer noch unbesiegt. In St. Gallen wird an einem Impfstoff gegen Hepatitis-C geforscht. Ein Virus, von dem bis zu 170 Millionen Menschen befallen sind. Der Forscher Matthias Hoffmann erklärt, wie man einen solchen Impfstoff entwickelt, der nun an HIV-Patienten getestet wird.

Seuchen waren aber auch süffige Themen für viele Kinofilme wie auch für Literatur und Kunst.

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