Artenvielfalt nimmt zu, aber am falschen Ort

Kurz & knapp

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Die zunehmende Klimaerwärmung lässt einer Studie zufolge auch die Zahl der Pflanzenarten auf Europas Berggipfeln steigen. Und dies immer schneller. Diesen Nachweis erbrachten erstmals Forscher aus elf Ländern, wie in der neusten Ausgabe der Fachzeitschrift «Nature» berichtet wird. «Immer mehr Arten ist es möglich, aus tieferen Lagen in höhere Regionen vorzudringen», wird ein Forscher zitiert. Es gebe deutliche Hinweise, dass dies mit der globalen Erwärmung zusammenhänge. Die Arten sind im Durchschnitt grösser und dadurch konkurrenzstärker als die angestammten Gipfelbewohner. Grössere Artenvielfalt ist grundsätzlich erwünscht, aber nicht, wenn sie auf diese Weise entsteht. (ub)