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ARTENVIELFALT: Bedrohte Tiere: Die Gewinner und die Verlierer im Kampf ums Überleben

Gemäss Roter Liste der Weltnaturschutzunion gelten mittlerweile fast 26000 Tier- und Pflanzenarten als bedroht. Das langsame Sterben passiert auch vor unserer Haustür. Bei einigen wenigen Tierarten gibt es Anlass zu Hoffnung.
River otter (Bild: WWF Schweiz)

River otter (Bild: WWF Schweiz)

Dies ist ein Artikel der «Ostschweiz am Sonntag». Die ganze Ausgabe lesen Sie hier: <strong style="margin: 0px; padding: 0px; vertical-align: baseline; border: none; outline: 0px; background: transparent;"><em style="margin: 0px; padding: 0px; vertical-align: baseline; border: none; outline: 0px; background: transparent;">www.tagblatt.ch/epaper</em></strong>


Die Gewinner

River otter (Bild: WWF Schweiz)

River otter (Bild: WWF Schweiz)


Fischotter: Der Fischotter galt in der Schweiz während Jahren als ausgestorben. Gründe dafür waren die Jagd, Umweltgifte und Futterknappheit. Heute ist er durch die starke Zerschneidung der Landschaften und den Strassenverkehr bedroht. Mittlerweile siedelt der Fischotter sich an verschiedenen Orten in der Schweiz Schritt um Schritt wieder an. Zu verdanken ist das besserer Wasserqualität, der Revitalisierung von Gewässern und einem grösseren Nahrungsangebot.

Hawksbill turtle, Red Sea, Egypt (Bild: WWF Schweiz)

Hawksbill turtle, Red Sea, Egypt (Bild: WWF Schweiz)


Meeresschildkröten: Ein internationales Forscherteam hat ermittelt, dass die Zahl der Meeresschildkröten in vielen Gebieten wieder ansteigt. Dennoch gelten weiterhin sechs von sieben Arten als gefährdet. Zur siebten Art liegen zu wenig Daten vor. Schildkröten bleiben oft als Beifang in Fischernetzen hängen.

Persian Leopard (Bild: WWF Schweiz)

Persian Leopard (Bild: WWF Schweiz)


Kaukasusleopard: Der Bestand des Persischen Leoparden im Kaukasus wird auf 40 bis 60 Individuen geschätzt. Nun haben WWF-Kamerafallen gleich fünf Jungtiere erfasst. Der jahrelange Kampf gegen Wilderei und für bessere Vernetzung der Lebensräume scheint sich langsam auszuzahlen.

Bild: WWF Schweiz

Bild: WWF Schweiz


Flussdelfine:Mit nur 80 Tieren ist der isolierte Bestand an Irawadi-Flussdelfinen im Mekong vom Aussterben bedroht. Dennoch wurden 2017 in Kambodscha neun Delfinkälber beobachtet. Gleichzeitig ist die Sterberate gesunken. Hauptgefahren sind Staudämme und die Stellnetzfischerei.

Blue-throated macaw (Ara glaucogularis); Bolivia (Bild: WWF Schweiz)

Blue-throated macaw (Ara glaucogularis); Bolivia (Bild: WWF Schweiz)


Blaukehlaras: Maximal 300 dieser Aras mit blauer Kehle über gelboranger Brust leben noch in freier Wildbahn. Sie konzentrieren sich auf kleiner Fläche in der Moxos-Ebene Boliviens. Dort wurde 2017 ein bisher unbekannter Brutplatz entdeckt. Auch in diesem Rückzugsraum droht illegale Jagd.

Die Verlierer

Bumblebee, garden (Bild: WWF Schweiz)

Bumblebee, garden (Bild: WWF Schweiz)


Fluginsekten: Über 40 Prozent der Schweizer Insektenarten gelten mittlerweile als bedroht und der Anteil steigt laufend. In Deutschland hat die Gesamtmasse der fliegenden Insekten innert 27 Jahren um 75 Prozent abgenommen. Geht diese Entwicklung weiter, fehlen in Europa bald die Insekten als Bestäuber für die Landwirtschaft, als Futter für die Vögel und zur Sicherung gesunder, produktiver Ökosysteme für das Filtern von Trinkwasser.

Short snouted seahorse, Malta (Bild: WWF Schweiz)

Short snouted seahorse, Malta (Bild: WWF Schweiz)


Seepferdchen: Die Bestände der beiden europäischen Seepferdchenarten sind in den vergangenen zehn Jahren um bis zu 30 Prozent gesunken. Handel und gezielter Fang im Mittelmeer sind verboten. Überdüngung, Klimawandel und Grundschleppnetze zerstören ihren Lebensraum.

Forest elephants displaying rounded ears in Dzanga Bai, CAR (Bild: WWF Schweiz)

Forest elephants displaying rounded ears in Dzanga Bai, CAR (Bild: WWF Schweiz)


Waldelefant: Die Situation der zentralafrikanischen Waldelefanten ist dramatisch. In Kamerun, der Republik Kongo, der Zentralafrikanischen Republik und Gabun sank ihre Zahl zwischen 2008 und 2016 um zwei Drittel auf weniger als 10 000 Tiere. Hauptgrund ist der illegale Elfenbeinhandel.

Bild: WWF Schweiz

Bild: WWF Schweiz


Koala: Einer WWF-Analyse zufolge sind in einigen Regionen Australiens seit den 1990er-Jahren 80 Prozent der Beutelbären verschwunden. Strassen- und Siedlungsbau sowie die Vernichtung ganzer Eukalyptuswälder treiben die Baumbewohner in die Flucht – und oft in den Tod.

CAPE PANGOLIN (Bild: WWF Schweiz)

CAPE PANGOLIN (Bild: WWF Schweiz)


Schuppentiere: Schuppentiere sind die meistgeschmuggelten Säugetiere der Welt. Der internationale Handel ist seit Januar 2017 komplett verboten. Dennoch beschlagnahmen die Behörden in Afrika und Asien weiterhin tonnenweise Schuppen und Hunderte ganzer Tiere.

Quelle: WWF Schweiz, Bilder: WWF Schweiz

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