Anstelle von Maschinen

In Myanmar arbeiten Elefanten vorwiegend in abgelegenen, unerschlossenen Waldgebieten. Dort sind sie den verfügbaren Maschinen überlegen und wirtschaftlicher als teure Technik. Burmesische Arbeitselefanten arbeiten pro Woche – offiziell – an fünf Tagen.

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In Myanmar arbeiten Elefanten vorwiegend in abgelegenen, unerschlossenen Waldgebieten. Dort sind sie den verfügbaren Maschinen überlegen und wirtschaftlicher als teure Technik. Burmesische Arbeitselefanten arbeiten pro Woche – offiziell – an fünf Tagen. Sonntags und mittwochs, die als Tage der Elefanten gelten, haben sie frei. Die Arbeit beginnt bei Sonnenaufgang und endet gegen Mittag. Nachmittags können die Tiere baden und sich soweit frei bewegen, wie es die Kettenfesseln zulassen. Jeweils ab 15. Februar müssen Burmas Elefanten, die in der Holzwirtschaft arbeiten, in gesetzlich vorgeschriebene Ferien. Vier bis fünf Monate während der Trockenzeit werden sie in Ruhecamps gebracht, die tiefer im Wald liegen. Arbeitselefanten bleiben in der Regel ein Leben lang in Ketten.