Amal und George – jetzt wird adoptiert

Amal und George Clooney, Menschenrechtsanwältin und Hollywood-Schauspieler, haben adoptiert. Einen Hund. Anscheinend taten sie das letzte Woche wie ganz normale Menschen in einem Tierheim in der Nähe von Los Angeles.

Odilia Hiller
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Amal und George Clooney, Menschenrechtsanwältin und Hollywood-Schauspieler, haben adoptiert. Einen Hund. Anscheinend taten sie das letzte Woche wie ganz normale Menschen in einem Tierheim in der Nähe von Los Angeles. Gemeinsam mit Louie, einem Cocker-Spaniel, der dem Ehepaar bereits gehört, kamen sie höchstpersönlich vorbei und schauten, ob sich die Hunde vertragen. Weder Manager noch Assistentin weit und breit. Das neue Familienmitglied der Clooneys heisst Millie und ist eine vierjährige Bassett-Hündin, in deren Leben ab sofort nichts mehr ist, wie es war.

Es ist natürlich megaherzig von Amal und George, jetzt auch noch Hunde zu retten. Es bringt einen aber auch ins Grübeln. Was steckt dahinter? Will Amal die Papitauglichkeit ihres Angetrauten testen? Sind die Vierbeiner gar eine Art Ersatzkinder, weil keine Babies kommen werden? Wie kommt das Power-Couple, das zwischen England, Kalifornien, den grossen internationalen Menschenrechtsprozessen und den Drehorten von George Clooneys Filmen hin und her jettet, sonst dazu, Haustiere aufzunehmen, die es wahrscheinlich fast nie sehen wird? Werden die Hunde mit nach England kommen, wenn die beiden dort ihren neuen Landsitz beziehen?

Fragen über Fragen. Vielleicht versuchen die beiden auch nur verzweifelt, via Vierbeiner einen Hauch von Normalität in ihre absurd berühmte Existenz zu bringen.