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Am Anfang war der Schrei

Geburtstag der Woche
Arno Renggli

Okay, der Titel ist etwas zugespitzt. John Carpenter, der morgen 70-jährig wird, hatte schon vor dem Horrorstreifen «Halloween» Filme gedreht. Aber der Klassiker von 1978 machte ihn weltberühmt. Und mit ihm die damals 19-jährige Jamie Lee Curtis, die dank ihrer Schreie in der Rolle der Babysitterin Laurie zur ultimativen «Screamqueen» wurde.

Mit diesem Film wurde Carpenter zum Vorbild für zahl­lose Horrorfilme, darunter auch Persiflagen wie die sehr erfolgreiche «Scream»-Reihe. Er selber blieb den düsteren Genres ebenfalls treu, drehte Filme wie «The Fog – Nebel des Grauens», den apokalyptischen Actionthriller «Die Klapperschlange» oder den SciFi-Horrorstreifen «Das Ding aus einer anderen Welt». Dass es von mehreren seiner Filme Remakes gibt, zeigt die Wertschätzung, die er geniesst.

Zu Recht. Denn der Nervenkitzel gelang ihm meist mit subtileren Mitteln als mit reiner Blutrünstigkeit. Ein wichtiges Mittel dabei ist die Musik, die er bei fast allen seiner Filme selber geschrieben hat. Nicht nur, weil ihm wie bei «Halloween» das Geld für einen Komponisten fehlte. «Meine erste Liebe ist das Kino, aber gleich danach kommt die Musik», sagte er einmal. Und während derzeit keine neuen Regieprojekte anstehen, arbeitet er an Filmsoundtracks und unternimmt Konzerttourneen durch Nordamerika.

Arno Renggli

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