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ALPINISMUS: Technik trifft Natur

Ein Buch dokumentiert den Wandel der Berghütten vom einfachen Unterschlupf zu energetischen Vorzeigeobjekten.

Als im Jahr 2010 die neue Monte-Rosa-Hütte des SAC eröffnet wurde, rieb sich manch ein Berggänger die Augen: Der Kristall mit der Aluminiumfassade entsprach so gar nicht dem, was man sich bis dahin unter einer Berghütte vorgestellt hatte. Doch er war nur das in der Öffentlichkeit wahrgenommene Vorzeigebeispiel einer Entwicklung, die schon früher eingesetzt hatte. Auch von der 1993 erbauten Cabane du Vélan im Gebiet des Grossen St. Bernhard schreibt Martin Zettel in seinem Buch «SAC-Hüttenarchitektur», sie entspreche gar nicht den gängigen Hütten des SAC: «Sie ist weder rechteckig noch gedrungen, sondern linsenförmig und drei Stockwerke hoch.»

Hier die beiden Beispiele, dort die Vorstellung von der Ur-Berghütte aus grobem Stein und mit kleinen Fenstern: Das sind die Pole einer Entwicklung, die der Architekt Zettel in seinem Buch anschaulich macht und erläutert. Er porträtiert 24 alte und neue SAC-Hütten mitsamt Tourentipps. Seine Ausführungen belegen, wie mit der gesellschaftlichen Entwicklung auch neue Anforderungen an die Berghütten entstanden und wie diese zu einem beliebten Forschungsfeld für alternative und autonome Energiebewirtschaftung wurden. Das grossartig fotografierte Buch ist sowohl eine Ode an die Natur wie die Technik. (Hn.)

Martin Zettel: SAC-Hüttenarchitektur. Weber Verlag, 352 S., Fr. 42.–

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