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Der innovative Kinderteller aus dem Thurgau

Welche Eltern kennen es nicht? Wenn ein Kind isst, entsteht oft Chaos.

START Netzwerk Thurgau
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Auch Esther Blaser aus Diessenhofen machte diese Erfahrung, jedoch liess sich die innovative Mutter davon nicht beirren und machte sich daran, eine Lösung für dieses Problem zu finden. Dabei gründete Sie gleich ihr eigenes Start-Up. Das Startnetzwerk Thurgau hat die Gründerin interviewt.

1. Aus einer Not entsteht oftmals eine Geschäftsidee. Wie sieht die Entwicklung beginnend bei deiner persönlichen Herausforderung hin zu deiner eigenen Idee und schliesslich zur Selbstständigkeit aus?
Wie das Sprichwort sagt: "Not macht erfinderisch"! In einer ganz simplen Tätigkeit, wie das Füttern eines Babys, stösst man auf ein Problem. Die Idee ist dann ganz schnell im Kopf. Da es für mich so selbstverständlich war, dass es dafür eine Lösung geben muss bin ich ins Babyfachgeschäft gegangen, um mir eine "Hilfestellung" anzuschaffen. Dabei stellte ich fest, dass es dafür tatsächlich noch keine Lösung gab. Daraufhin begann ich mich intensiv mit der Realisierung zu befassen. Die Selbständigkeit stand dabei gar nicht im Vordergrund, sondern eher die Realisierung eines praktischen Alltagsgegenstandes, den es einfach geben muss.

2. Wie ist die Handhabung des Ploup Kindertellers?
PLOUP ist ein Kinderteller, der es mit Hilfe seiner integrierten Formen ermöglicht, das Essen im Teller leichter und erfolgreich auf den Löffel aufzuladen. Insbesondere wenn man als Mutter, die ihr Baby füttert, nur eine Hand frei hat. Die Anordnung im Teller hilft auch dem Kleinkind, das motorisch noch ungeschickt ist. Der Teller hat zwei Anordnungen, für Rechts- und für Linkshänder. Des Weiteren ist der Teller auf einer Unterlage mit einem Bajonettverschluss fixiert, um ein Umwerfen oder Wegstossen zu verhindern. Zudem eignet sich der Ploup Kinderteller für Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen wie beispielsweise Schlaganfallpatienten.

3. «Das Rad zum Rollen bringen.» Welche Herausforderungen beschäftigen dich seit der Gründung deines Unternehmens Ploup nach wie vor und welche Unterstützung-/en haben dir dabei geholfen?Eine grosse Herausforderung war es einen Entwickler zu finden, der nicht nur meine Idee umsetzt, sondern auch die Begeisterung für das Produkt mitbringt. Dasselbe gilt für Partner, die es verstehen, meine Idee bzw. PLOUP zum Kunden zu transportieren. Für beide habe ich tolle Profis gefunden. Der Teller erfüllt voll und ganz meine Erwartungen und den Webshop finde ich auch toll gelungen. Die nun grösste Herausforderung wird es nun sein, PLOUP bekannt zu machen.

4. Deine Website mit Webshop, auf welchem bereits Vorbestellungen gemacht werden können, ist seit wenigen Wochen online. Welche Resonanz konntest du wahrnehmen?
Der Webshop ist erst seit Weihnachten aufgeschaltet. Ich habe den Webshop nur in meinem persönlichen Umfeld bekannt gegeben, von dem tolle Feedbacks gekommen sind, insbesondere wird der Webshop als sehr ansprechend empfunden.