Zwölfter Brustkrebskongress in St. Gallen

St. Gallen. Über 4000 Spezialisten diskutieren ab Mittwoch über die neusten medizinischen Erkenntnisse am Internationalen Brustkrebskongress.

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Der Internationale Brustkrebskongress in St. Gallen ist der bedeutendste Anlass dieser Art in Europa und der grösste Medizinkongress der Schweiz. Vom Mittwoch, 16., bis Samstag, 19. März, tauschen auf dem St. Galler Olma-Areal Ärztinnen und Ärzte aus 100 Ländern Erfahrungen über die neusten Erkenntnisse der Brustkrebsforschung aus.

Preis für Molekularbiologen

Eröffnet wird der St. Galler Brustkrebskongress von der Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann und Hans-Jörg Senn, dem Gründer und Organisator des Kongresses. Im Rahmen der Eröffnungsfeier wird dem amerikanischen Molekularbiologen Craig Jordan der sechste Breast Cancer Award verliehen. Das Kongress-Programm umfasst insgesamt zehn offizielle Sessionen sowie zahlreiche weitere Events.

Organisatorische Hochleistung

Die Durchführung des Brustkrebskongresses stellt eine organisatorische Parforceleistung dar. Untergebracht sind die Kongressteilnehmer in der ganzen Ostschweiz sowie im nahen Ausland. Eine logistische Herausforderung ist auch der Transport der Teilnehmer: 20 Busunternehmen sind für den Kongress unterwegs und führen gegen 1500 Fahrten mit rund 25 000 Passagieren durch.

Der Brustkrebskongress hat sich im Verlauf der letzten Jahre auch zum Wirtschaftsfaktor für die Region St. Gallen entwickelt. Das Budget der Organisatoren beläuft sich auf weit über drei Millionen Franken. (red.)