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Zwölf Gemeinden erhalten Geld aus Ausgleichstopf

Gemeindefinanzen Zwölf Ausserrhoder Gemeinden erhalten dieses Jahr total knapp zehn Millionen Franken aus dem Finanzausgleich. Finanziert wird der Topf je zur Hälfte vom Kanton und von acht Gebergemeinden – hauptsächlich Teufen. Als reichste der 20 Ausserrhoder Gemeinden zahlt diese 4,15 Millionen Franken an den Finanzausgleich, wie die Kantonskanzlei gestern informierte. Kleinere Gebergemeinden sind Speicher, Heiden, Gais, Wolfhalden, Rehetobel, Lutzenberg und Stein.

Vom Ausgleich profitieren Hundwil, Urnäsch und Schwellbrunn mit je gut 1,6 Millionen Franken am meisten. Bühler erhält rund eine Million, der Kantonshauptort Herisau 768000 Franken. Weitere Empfänger sind Grub, Reute, Schönengrund, Trogen, Wald, Waldstatt und Walzenhausen.

Der Finanzausgleich wird aus Zahlen der drei Vorjahre berechnet. Faktoren sind Schulkosten, Soziallasten, Disparitätenabbau, Mindestausstattung und allfällige Leistungskürzungen, wie der Kanton schreibt. Der Ausgleich funktioniere, und das System sei weiterhin zeitgemäss. (sda)

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